Messgeräte-Hersteller TriOS spart mit neuer Photovoltaik-Anlage Stromkosten und stärkt sein Image
„Natürlich freuen wir uns über die eingesparten Stromkosten“, sagt Geschäftsführer Rüdiger Heuermann. „Aber wir dachten bei der Investition auch an unser Image und die Verantwortung gegenüber der Umwelt.“
Überschüssiger Solarstrom wird ins Stromnetz eingespeist
Mehr als zwei Drittel des erzeugten Solarstroms sollen für die Fertigung und Entwicklung von Messgeräten für die Wasseranalyse selbst verbraucht werden. Die überschüssigen 30 Prozent, die am Wochenende oder abends anfallen, wenn die CNC-Bearbeitungszentren nicht unter Volllast laufen, werden ins allgemeine Netz eingespeist. „So kann die Öffentlichkeit vom bei uns erzeugten sauberen Strom profitieren.“
Die Finanzierung ist auf zwanzig Jahre ausgelegt. „Aber weil bei uns Ertrag und Verbrauch gut passen, amortisiert sich die Anlage in deutlich kürzerer Zeit“, kalkuliert der Messtechniker. Sobald die Anlage abbezahlt ist, sei die Einspeisevergütung von derzeit etwa zehn Cent pro Kilowattstunde Reingewinn, betont Heuermann.
Der Generalunternehmer Goldbeck baute die Fertigungshalle in der Nähe von Oldenburg. „Wird ein neues Firmengebäude errichtet, macht es immer Sinn, im gleichen Zug die Rentabilität einer Solar-Anlage zu prüfen“, sagt Björn Lamprecht, Geschäftsführer von Goldbeck Solar. Außerdem sei es wichtig, sich bei der Ausrichtung der PV-Module beraten zu lassen.
11.10.2015 | Quelle: Goldbeck Solar | solarserver.de © EEM Energy & Environment Media GmbH